Schlachthof_akustisch

Schlachthof_akustisch

Schlachthof_akustisch ist die Reihe für Liebhaber handgemachter Musik! Hier spielen Musiker nicht die Musik anderer Leute nach, sondern präsentieren ihre selbstgeschriebenen Stücke. Die Reihe findet im Saal statt, auf einer eigens aufgebauten, kleinen Bühne ganz nah am Publikum. Dieser intime Rahmen schafft eine wunderschöne Atmosphäre, um die Musik hautnah erleben zu können.

Die nächsten Termine:

Do, 15.09.2022 Gregor McEwan 

Gregor McEwan ist wieder auf Solo-Tour, um seinem Publikum brandneue Songs seines aktuellen Albums “Four Seasons” vorzustellen. Aber natürlich dürfen auch Stücke der ersten drei Alben “Houses And Homes”, “Much Ado About Loving” und “From A To Beginning” nicht fehlen, welche McEwan immer wieder Vergleiche mit internationalen Genre-Größen wie Glen Hansard, Damien Rice, City And Colour oder Noel Gallagher einbrachten.

 Auszug aus der Autumn/Fall Presseinfo von Jörkk Mechenbier:

Der ganze geile Kram, den Gregor McEwan in seinem musikalischen Bauchladen feilbietet, kann sich durchweg sehen bzw. hören lassen und fügt faszinierend häufig – und vor allem auf einzigartige Weise – scheinbar vollkommen unvereinbare Elemente zu einem homogenen Ganzen zusammen (…) Große Gefühle in warmen Wohlklang gewickelt, fernab der weinerlichen Klischees, die viele andere bemühen, um eine solche Atmosphäre zu schaffen, wie es McEwan immer wieder gelingt. Jeder Song mit einer eigenen Dramatik und Tiefe beseelt, jeder für sich mit einem anderen Blickwinkel auf Ups & Downs, Love & Hate und Dos & Don’ts gesegnet. Geschrieben aus einem mit offenem Herzen und noch offeneren Augen gelebten Leben.

 Auszug aus der Springtime Presseinfo von Linus Volkmann:

Man ist einfach ergriffen von der emotionalen Tiefe dieser Songs. Die hätten die Kraft, einen auch mit schäbiger Akustikgitarre am Lagerfeuer zum Heulen zu bringen. Dass Gregor McEwan sie aber zusätzlich um so eine variantenreiche Soundästhetik erweitert, belegt die Ausnahmeposition, die der Wahl-Berliner einnimmt (…) Es handelt sich um fast schon obszön virtuose Songs, eine Essenz. Vielleicht hat uns McEwan seine Kunst noch nie so fokussiert dargelegt. Diese Stücke sind ein Ereignis! Das ganze Adrenalin, das Glück, die Schwermut, die einen hier flutet. Das ist das, worum es in dieser Form von Musik gehen muss – um nichts anderes.

Ich bin jedes Mal nach dem Hören fix und fertig. Danke dafür!

 

Fr, 18.11.2022 REKK

 Unbewegt dagesessen, aber dennoch viel zu viel erlebt – man könnte das den Modus der letzten zwei Corona-Jahre nennen, die von Isolation, Lockdown, Stillstand und gleichzeitigen gesellschaftlichen Umbrüchen bestimmt waren. Vielleicht ist es das, worüber Matti Kaiser im Titeltrack seines neuen Albums referiert: „The story is, that there is nothing to tell.“ Natürlich erzählt er uns dann aber doch seine Geschichten, oder besser gesagt: Stellt sie in Frage. Er sucht, bohrt tief, lässt Unsicherheit zu, dreht sich um sich selbst und möchte wissen: Was bleibt uns, wenn alles kurz stillsteht? Die Antwort ist so einfach wie hoffnungsvoll: Mehr als gedacht. Oder anders gesagt: Immerhin gute Musik!

REKK, einst fünfköpfige Band aus dem Ruhrgebiet, ist heute ein loses Kollektiv, das alte Bekannte sowie neue Musiker:innen willkommen heißt. Das Herz des Projekts ist jedoch geblieben: Matti Kaiser, der REKK als Multiinstrumentalist, Songwriter, Produzent und Sänger sein Markenzeichen verleiht. Zusammen mit Gitarrist und Produzent Moritz Bailly wurde mal in Isolation, mal in Präsenz zwischen Hamburg, Berlin, Waltrop und dem Ruhrgebiet aufgenommen. Ihre Stücke fangen als einfache Singer-/Songwriternummern an, ziehen die Hörer:innen aber schnell in einen intensiven Sog mit Tiefgang. Dafür sorgen nicht nur die intimen Lyrics von Matti Kaiser, sondern vor allem das organische Einflechten aufstrebender Musiker:innen aus Jazz und Klassik wie dem Bratschisten Gabriel Uhde, Pianistin Sophia Oster, Schlagzeuger Dominic Harrison, Gitarrist Filip Dinev oder dem Trompeter und Hornisten Philipp Püschel.

„Well, The Story Is“ ist eine ruhige Platte geworden, die Melancholie vertont, den Regentropfen am Fenster einen Rhythmus gibt und einen verführt, mit auf  Gedankenreisen zu gehen: In „Black Dog“ thematisiert Matti Kaiser die dunklen Schatten, die sich uns allen manchmal auf die Seele legen. „Balustrade Dreams“ hingegen ist ein akustischer Aufbruch, der euphorisch von gemeinsamen Träumen erzählt und gleichzeitig das Aufblitzen und den Niedergang junger Illusionen einfängt. „Off The Radar“ hingegen versucht den Schmerz des Verlusts zu verarbeiten. Kurz gesagt: „The Story Is“ vereint zehn Kompositionen, die den perfekten Dualismus zwischen elegantem Songwriting und Komplexität, zwischen Zeitlosigkeit und Gegenwart hinbekommen.

Wie schon das Debüt „Sixtytwo“ (2016) erscheint auch das neue Album beim Wuppertaler Indielabel Stargazer. Damit wird eine Erfolgsgeschichte weitergeschrieben: „Sixtytwo“ wurde von Presse und Fans positiv aufgenommen. REKK gingen auf ausgedehnte Deutschlandtour, spielten Wohnzimmerkonzerte, Clubs und eröffnete Shows für AnnenMayKantereit, Kevin Morby oder Pohlmann.

 

Fr, 17.02.2023 Sophie Chassée

 

Seit 2012 bespielt die 25-jährige Sophie Chassée die Bühnen des Landes. Sophie überzeugt mit einem virtuos filigranen Gitarrenspiel des Modern Fingerstyle à la Andy McKee oder Ben Howard und mit ihrer einzigartigen Stimme – „Wow“ Effekt und Gänsehaut garantiert! Ihre englischen Texte erzählen mit einem Hauch Melancholie über die verlorene Liebe, die großen Veränderungen im Lauf des Lebens, Freundschaften und die alltäglichen Gedanken über sich selbst, mit denen sich jeder identifizieren kann. Mit ihrem neuen Solo Album „Lesson Learned“ macht sie in der Gitarrenszene erneut auf sich aufmerksam und steht mittlerweile mit weltbekannten Gitarristen wie beispielsweise Jon Gomm, Joscho Stephan oder Peter Finger auf der Bühne.
Ihre unvergleichbare Kombination als Gitarrenvirtuosin und begnadete Singer/Songwriterin sorgt regelmäßig für weit offenstehende Münder im Publikum. Man ist sich einig: Sophies Konzerte sind einmalig und lassen niemanden unberührt!

 

Do, 20.04.2023 Emma Elisabeth

Man kann eine Künstlerin aus Schweden holen. Aber man kann Schweden nicht aus einer Künstlerin holen. Der lebende, atmende, singende Beweis dieser These ist Emma Elisabeth, eine in Berlin sesshaft gewordene Exilantin, die in ihren berauschenden Indie-Songs den Freigeist der Siebziger mit jenem typisch nordischen Sinn für ahnungsvolle Melancholie verbindet. Sie verbringt ihre Kindheit umgeben von einem Meer aus Instrumenten, sie spielt in zahlreichen Bands, sie studiert Gesagt am angesehenen Kulturama in Stockholm. Dann vertraut sie sich der Welt an und wird zur reisenden Nomadin. Sie lebt und musiziert in London, Paris oder den USA, wo sie eingeladen wird, um auf dem prestigeträchtigen SXSW Festival zu spielen. Sie tourt mit einer ihrer Bands sogar durch Japan, ehe sie sich dazu entschließt, mal eine Weile in Berlin zu bleiben. Einfach mal so. „Als wandernde Musikerin musst du nur deine Instrumente in eine Tasche packen und kannst im Grunde von überall arbeiten“, sagt sie. Dass es dann letztlich Berlin wird, ist nur ein weiterer in einer lange Kette von Zufällen, die sich am Ende irgendwie als weise Schachzüge erwiesen haben. „Eines Tages machte man mich mit einem Verleger bekannt. Und der saß nun mal in Berlin.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Und was soll ich sagen, ich bin geblieben.“ Wie sagten Queen doch so schon: Anywhere the wind blows.

Die nächsten Termine im Überblick:

  • 15.09.22 – Gregor McEwan
  • 18.11.22 – REKK
  • 17.02.23 – Sophie Chassée
  • 20.04.23 – Emma Elisabeth