Unser Programm

Sonntag, 11.10.

Vier minus drei

Film & Gespräch - in Kooperation mit der Trauerberatungsstelle Sommerland der Diakonie Ruhr Hellweg e.V.
Sommerland ist eine Anlaufstelle für trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Der Tod eines nahestehenden Menschen ist für Betroffene jedes Alters eine schlimme Erfahrung. Sommerland hilft da, wo viele sich zurückziehen, weil sie nicht wissen, wie sie trösten können und ermutigt Trauernde zu einer aktiven Auseinandersetzung mit ihren Gefühlen und begleiten sie Schritt für Schritt zurück ins Leben. Mit anschließendem Publikumsgespräch.

Filminhalt:
Barbara und ihr Partner Heli führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.
Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger – unter anderem ausgezeichnet mit einer Lola in Silber für DER FUCHS – diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt. In einer schauspielerischen Ausnahmeleistung glänzt Valerie Pachner in der Hauptrolle der Barbara, unterstützt von Robert Stadlober.

DE, AT | 2026 | Drama, Spielfilm | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger, Hanno Koffler, Ronald Zehrfeld, Karl Markovics, Maximilian Reinwald | Regie: Adrian Goiginger

Shrek - der tollkühne Held

Shrek ist ein Oger, ein grünes Ungetüm, das allein in einem Sumpf lebt. Von seinen Zeitgenossen wird er gemieden. Doch das ändert sich, als Lord Farquaad alle Fabelwesen aus seinem Land vertreibt und diese ausgerechnet in Shreks Sumpf Zuflucht suchen. Shrek, der seine Ruhe wieder zurückhaben möchte, macht mit dem Lord einen Deal: Sollte er es schaffen, die schöne Prinzessin Fiona aus den Fängen eines Drachen zu befreien, darf der Oger seinen Sumpf wieder für sich alleine haben. Zum 25jährigen Geburtstag von SHREK. Familienunterhaltung auf der Höhe der Zeit, spannend und romantisch, ironisch und frech.

US | 2001 | Family | 90 Min. | ab 0 Jahren | Mit: Mike Myers, Eddie Murphy, Cameron Diaz, John Lithgow | Regie: Andrew Adamson, Victoria Jenson

The Beauty of Ballroom

Vorführungen im Rahmen der "Coming-Out Days" 2026.
Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung.
In Malaysia flieht Teddy vor der Gewalt seines Vaters und kämpft in einem homofeindlichen Land darum, er selbst zu sein. Im Ballroom findet er nicht nur Selbstbestätigung, sondern auch die väterliche Nähe, nach der er sich so sehr sehnt.
Die Filipina Xyza träumt davon, Model zu werden – doch man sagt ihr, mit ihrer dunklen Haut sei das unmöglich. In den internationalen Ballroom-Communities findet sie schließlich zu ihrem Selbstvertrauen. Mit neu entfachtem Feuer kehrt sie auf die Philippinen zurück, um dort eine Community aufzubauen, in der sich alle schön und geliebt fühlen können – unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität.
In Thailand nutzt Sun Ballroom, um seine vielschichtige Geschichte zu verstehen: als queere Person, als Kind einer Sexarbeiterin und eines Norwegers und zwischen seiner zerrissenen Herkunfts- und Pflegefamilie in Thailand und Norwegen. In seiner künstlerischen Sprache als Performancekünstler verschmelzen Buddhismus und Ballroom, während er seine Stimme erhebt, um das Leben seiner Mutter, von Transfrauen und anderen zu würdigen – Menschen, deren Stimmen oft ungehört bleiben.

PH, SG, DE | 2026 | Dokumentarfilm | 100 Min. | ab 12 Jahren | Regie: Sze-Wei Chan, Chan Sze-Wei

Adams Acht

Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem irgendjemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und schließlich steht bei den Olympischen Spielen ein Team am Start, an das niemand geglaubt hat – bereit, Geschichte zu schreiben…

ADAMS ACHT erzählt eine bewegende Geschichte von Mut, Zusammenhalt und dem Kampf gegen Grenzen – und wie eine Gruppe Außenseiter bei den Olympischen Spielen 1960 für eine sportliche Sensation sorgte. Ein mitreißendes Underdog Drama und ein Stück großes Erzählkino.

DE | 2026 | Drama, Sportfilm | 124 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Felix Kammerer, Leonard Kunz, Svenja Jung, Stephanie Amarell, Oliver Masucci, Katrin Röver, Axel Milberg, Heino Ferch | Regie: Hannu Salonen

Montag, 12.10.

Adams Acht

Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem irgendjemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und schließlich steht bei den Olympischen Spielen ein Team am Start, an das niemand geglaubt hat – bereit, Geschichte zu schreiben…

ADAMS ACHT erzählt eine bewegende Geschichte von Mut, Zusammenhalt und dem Kampf gegen Grenzen – und wie eine Gruppe Außenseiter bei den Olympischen Spielen 1960 für eine sportliche Sensation sorgte. Ein mitreißendes Underdog Drama und ein Stück großes Erzählkino.

DE | 2026 | Drama, Sportfilm | 124 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Felix Kammerer, Leonard Kunz, Svenja Jung, Stephanie Amarell, Oliver Masucci, Katrin Röver, Axel Milberg, Heino Ferch | Regie: Hannu Salonen

Dienstag, 13.10.

Adams Acht

Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem irgendjemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und schließlich steht bei den Olympischen Spielen ein Team am Start, an das niemand geglaubt hat – bereit, Geschichte zu schreiben…

ADAMS ACHT erzählt eine bewegende Geschichte von Mut, Zusammenhalt und dem Kampf gegen Grenzen – und wie eine Gruppe Außenseiter bei den Olympischen Spielen 1960 für eine sportliche Sensation sorgte. Ein mitreißendes Underdog Drama und ein Stück großes Erzählkino.

DE | 2026 | Drama, Sportfilm | 124 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Felix Kammerer, Leonard Kunz, Svenja Jung, Stephanie Amarell, Oliver Masucci, Katrin Röver, Axel Milberg, Heino Ferch | Regie: Hannu Salonen

Mittwoch, 14.10.

Shrek - der tollkühne Held

Shrek ist ein Oger, ein grünes Ungetüm, das allein in einem Sumpf lebt. Von seinen Zeitgenossen wird er gemieden. Doch das ändert sich, als Lord Farquaad alle Fabelwesen aus seinem Land vertreibt und diese ausgerechnet in Shreks Sumpf Zuflucht suchen. Shrek, der seine Ruhe wieder zurückhaben möchte, macht mit dem Lord einen Deal: Sollte er es schaffen, die schöne Prinzessin Fiona aus den Fängen eines Drachen zu befreien, darf der Oger seinen Sumpf wieder für sich alleine haben. Zum 25jährigen Geburtstag von SHREK. Familienunterhaltung auf der Höhe der Zeit, spannend und romantisch, ironisch und frech.

US | 2001 | Family | 90 Min. | ab 0 Jahren | Mit: Mike Myers, Eddie Murphy, Cameron Diaz, John Lithgow | Regie: Andrew Adamson, Victoria Jenson

Adams Acht

Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem irgendjemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und schließlich steht bei den Olympischen Spielen ein Team am Start, an das niemand geglaubt hat – bereit, Geschichte zu schreiben…

ADAMS ACHT erzählt eine bewegende Geschichte von Mut, Zusammenhalt und dem Kampf gegen Grenzen – und wie eine Gruppe Außenseiter bei den Olympischen Spielen 1960 für eine sportliche Sensation sorgte. Ein mitreißendes Underdog Drama und ein Stück großes Erzählkino.

DE | 2026 | Drama, Sportfilm | 124 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Felix Kammerer, Leonard Kunz, Svenja Jung, Stephanie Amarell, Oliver Masucci, Katrin Röver, Axel Milberg, Heino Ferch | Regie: Hannu Salonen

Donnerstag, 15.10.

Frau Winkler verlässt das Haus

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

DE | 2026 | Drama | 108 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier | Regie: Doris Dörrie

Freitag, 16.10.

Das geheime Stockwerk

Der 12-jährige Karli zieht mit seiner Familie in die Alpen, wo sich seine Eltern endlich den Traum vom eigenen Hotel erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet im Jahr 1938! Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Doch Karli wagt nicht, seinen Freunden zu erzählen, was er über das Jahr 1938 erfährt, und warum es lebenswichtig ist, dass Hannah nicht nach Berlin zurückfährt. Als Georg zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt und gefeuert wird, wollen seine neuen Freunde ihm helfen und den wahren Gauner finden. Dabei entdecken die drei, dass im Hotel seltsame Dinge vor sich gehen. Ist der gutaussehende Pianist Bruno ein Juwelendieb? Und steckt Hannahs Vater mit ihm unter einer Decke? Die Kinder beschließen, das Rätsel zu knacken und finden heraus, dass sich hinter der Hotelfassade ein riesiges Geheimnis verbirgt...

„Mit dem Verlust der letzten Zeitzeugen wird das Dritte Reich von einer geteilten lebendigen Erinnerung zu Geschichte. Und es ist sicher kein Zufall, dass plötzlich rechtsradikale Strömungen in ganz Europa wieder einen Zulauf bekommen wie lange nicht. Umso wichtiger ist es, den Kindern von heute eine Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus nahe zu bringen und Toleranz und Akzeptanz für andere Kulturen, Ethnien und Lebensgestaltungen früh zu thematisieren. Aber wie sollen wir unsere Kinder über diese schreckliche Zeit aufklären und sie zugleich vor unmenschlichen Details schützen? Unsere Idee: wir versetzen ein Kind von heute in die Zeit des Nationalsozialismus. Mit ihm tauchen wir in eine fremde Welt ein. Auf diese Weise können wir ein relevantes Thema filmisch erzählen, ohne jemals die kindliche Perspektive zu verlassen.“ (Norbert Lechner)

DE, AT, LU | 2025 | Abenteuer, Familienfilm | 96 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, Marie Jung, Max Simonischek, Lea Freund, André Jung, Maximilian Simonischek | Regie: Norbert Lechner

Watching People Watching Birds

Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat.

Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“

Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 93 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken

Frau Winkler verlässt das Haus

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

DE | 2026 | Drama | 108 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier | Regie: Doris Dörrie

Samstag, 17.10.

Das geheime Stockwerk

Der 12-jährige Karli zieht mit seiner Familie in die Alpen, wo sich seine Eltern endlich den Traum vom eigenen Hotel erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet im Jahr 1938! Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Doch Karli wagt nicht, seinen Freunden zu erzählen, was er über das Jahr 1938 erfährt, und warum es lebenswichtig ist, dass Hannah nicht nach Berlin zurückfährt. Als Georg zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt und gefeuert wird, wollen seine neuen Freunde ihm helfen und den wahren Gauner finden. Dabei entdecken die drei, dass im Hotel seltsame Dinge vor sich gehen. Ist der gutaussehende Pianist Bruno ein Juwelendieb? Und steckt Hannahs Vater mit ihm unter einer Decke? Die Kinder beschließen, das Rätsel zu knacken und finden heraus, dass sich hinter der Hotelfassade ein riesiges Geheimnis verbirgt...

„Mit dem Verlust der letzten Zeitzeugen wird das Dritte Reich von einer geteilten lebendigen Erinnerung zu Geschichte. Und es ist sicher kein Zufall, dass plötzlich rechtsradikale Strömungen in ganz Europa wieder einen Zulauf bekommen wie lange nicht. Umso wichtiger ist es, den Kindern von heute eine Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus nahe zu bringen und Toleranz und Akzeptanz für andere Kulturen, Ethnien und Lebensgestaltungen früh zu thematisieren. Aber wie sollen wir unsere Kinder über diese schreckliche Zeit aufklären und sie zugleich vor unmenschlichen Details schützen? Unsere Idee: wir versetzen ein Kind von heute in die Zeit des Nationalsozialismus. Mit ihm tauchen wir in eine fremde Welt ein. Auf diese Weise können wir ein relevantes Thema filmisch erzählen, ohne jemals die kindliche Perspektive zu verlassen.“ (Norbert Lechner)

DE, AT, LU | 2025 | Abenteuer, Familienfilm | 96 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, Marie Jung, Max Simonischek, Lea Freund, André Jung, Maximilian Simonischek | Regie: Norbert Lechner

Saving Spoonie

„Spoonie“, der Löffelstrandläufer, wäre ohne Dr. Christoph Zöckler und eine eingeschworene internationale Gruppe von Ornithologen längst ausgestorben. Als wäre das nicht an sich schon schlimm genug, verläuft die Flugroute des spatzengroßen Watvogels, mit dem sonderbaren Löffelschnabel, von Russland über Nordkorea, China bis nach Myanmar und führt so durch die Krisenregionen des letzten Jahrzehnts. Die Arbeit der Task Force wird unversehens zu einer politischen Herausforderung und einem diplomatischen Balanceakt zwischen Russen, Deutschen, Chinesen, Engländern und weiteren Mitgliedern des Flyway.
Während ein ambitionierter Zuchtversuch in England zu scheitern droht, erreicht der Spoonbilled Sandpiper, in China ungeahnte Popularität. Von seine Fans liebevoll als „Spoonie“ bezeichnet, wird er zum Poster-Boy einer erwachenden chinesischen Umweltbewegung. Doch während seine Bekanntheit ständig wächst, nimmt die Zahl der real existierenden Vögel, trotz weltweiter Bemühungen, weiterhin dramatisch ab. So diskutieren die exzentrischen Vogelliebhaber ob es noch ein, zwei oder, wie Optimisten meinen, dreihundert brütende Paare auf der Welt gibt.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 88 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Till Harms

Frau Winkler verlässt das Haus

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

DE | 2026 | Drama | 108 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier | Regie: Doris Dörrie

Sonntag, 18.10.

Das geheime Stockwerk

Der 12-jährige Karli zieht mit seiner Familie in die Alpen, wo sich seine Eltern endlich den Traum vom eigenen Hotel erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet im Jahr 1938! Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Doch Karli wagt nicht, seinen Freunden zu erzählen, was er über das Jahr 1938 erfährt, und warum es lebenswichtig ist, dass Hannah nicht nach Berlin zurückfährt. Als Georg zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt und gefeuert wird, wollen seine neuen Freunde ihm helfen und den wahren Gauner finden. Dabei entdecken die drei, dass im Hotel seltsame Dinge vor sich gehen. Ist der gutaussehende Pianist Bruno ein Juwelendieb? Und steckt Hannahs Vater mit ihm unter einer Decke? Die Kinder beschließen, das Rätsel zu knacken und finden heraus, dass sich hinter der Hotelfassade ein riesiges Geheimnis verbirgt...

„Mit dem Verlust der letzten Zeitzeugen wird das Dritte Reich von einer geteilten lebendigen Erinnerung zu Geschichte. Und es ist sicher kein Zufall, dass plötzlich rechtsradikale Strömungen in ganz Europa wieder einen Zulauf bekommen wie lange nicht. Umso wichtiger ist es, den Kindern von heute eine Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus nahe zu bringen und Toleranz und Akzeptanz für andere Kulturen, Ethnien und Lebensgestaltungen früh zu thematisieren. Aber wie sollen wir unsere Kinder über diese schreckliche Zeit aufklären und sie zugleich vor unmenschlichen Details schützen? Unsere Idee: wir versetzen ein Kind von heute in die Zeit des Nationalsozialismus. Mit ihm tauchen wir in eine fremde Welt ein. Auf diese Weise können wir ein relevantes Thema filmisch erzählen, ohne jemals die kindliche Perspektive zu verlassen.“ (Norbert Lechner)

DE, AT, LU | 2025 | Abenteuer, Familienfilm | 96 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, Marie Jung, Max Simonischek, Lea Freund, André Jung, Maximilian Simonischek | Regie: Norbert Lechner

The Beauty of Ballroom

Vorführungen im Rahmen der "Coming-Out Days" 2026.
Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung.
In Malaysia flieht Teddy vor der Gewalt seines Vaters und kämpft in einem homofeindlichen Land darum, er selbst zu sein. Im Ballroom findet er nicht nur Selbstbestätigung, sondern auch die väterliche Nähe, nach der er sich so sehr sehnt.
Die Filipina Xyza träumt davon, Model zu werden – doch man sagt ihr, mit ihrer dunklen Haut sei das unmöglich. In den internationalen Ballroom-Communities findet sie schließlich zu ihrem Selbstvertrauen. Mit neu entfachtem Feuer kehrt sie auf die Philippinen zurück, um dort eine Community aufzubauen, in der sich alle schön und geliebt fühlen können – unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität.
In Thailand nutzt Sun Ballroom, um seine vielschichtige Geschichte zu verstehen: als queere Person, als Kind einer Sexarbeiterin und eines Norwegers und zwischen seiner zerrissenen Herkunfts- und Pflegefamilie in Thailand und Norwegen. In seiner künstlerischen Sprache als Performancekünstler verschmelzen Buddhismus und Ballroom, während er seine Stimme erhebt, um das Leben seiner Mutter, von Transfrauen und anderen zu würdigen – Menschen, deren Stimmen oft ungehört bleiben.

PH, SG, DE | 2026 | Dokumentarfilm | 100 Min. | ab 12 Jahren | Regie: Sze-Wei Chan, Chan Sze-Wei

Frau Winkler verlässt das Haus

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

DE | 2026 | Drama | 108 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier | Regie: Doris Dörrie

Montag, 19.10.

Frau Winkler verlässt das Haus

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

DE | 2026 | Drama | 108 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier | Regie: Doris Dörrie

Dienstag, 20.10.

Frau Winkler verlässt das Haus

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

DE | 2026 | Drama | 108 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier | Regie: Doris Dörrie

Mittwoch, 21.10.

Das geheime Stockwerk

Der 12-jährige Karli zieht mit seiner Familie in die Alpen, wo sich seine Eltern endlich den Traum vom eigenen Hotel erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet im Jahr 1938! Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Doch Karli wagt nicht, seinen Freunden zu erzählen, was er über das Jahr 1938 erfährt, und warum es lebenswichtig ist, dass Hannah nicht nach Berlin zurückfährt. Als Georg zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt und gefeuert wird, wollen seine neuen Freunde ihm helfen und den wahren Gauner finden. Dabei entdecken die drei, dass im Hotel seltsame Dinge vor sich gehen. Ist der gutaussehende Pianist Bruno ein Juwelendieb? Und steckt Hannahs Vater mit ihm unter einer Decke? Die Kinder beschließen, das Rätsel zu knacken und finden heraus, dass sich hinter der Hotelfassade ein riesiges Geheimnis verbirgt...

„Mit dem Verlust der letzten Zeitzeugen wird das Dritte Reich von einer geteilten lebendigen Erinnerung zu Geschichte. Und es ist sicher kein Zufall, dass plötzlich rechtsradikale Strömungen in ganz Europa wieder einen Zulauf bekommen wie lange nicht. Umso wichtiger ist es, den Kindern von heute eine Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus nahe zu bringen und Toleranz und Akzeptanz für andere Kulturen, Ethnien und Lebensgestaltungen früh zu thematisieren. Aber wie sollen wir unsere Kinder über diese schreckliche Zeit aufklären und sie zugleich vor unmenschlichen Details schützen? Unsere Idee: wir versetzen ein Kind von heute in die Zeit des Nationalsozialismus. Mit ihm tauchen wir in eine fremde Welt ein. Auf diese Weise können wir ein relevantes Thema filmisch erzählen, ohne jemals die kindliche Perspektive zu verlassen.“ (Norbert Lechner)

DE, AT, LU | 2025 | Abenteuer, Familienfilm | 96 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, Marie Jung, Max Simonischek, Lea Freund, André Jung, Maximilian Simonischek | Regie: Norbert Lechner

Frau Winkler verlässt das Haus

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.

DE | 2026 | Drama | 108 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Angela Winkler, Laura Tonke, Zoë Baier | Regie: Doris Dörrie

Donnerstag, 22.10.

Alte Liebe

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der
Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist. In den Hauptrollen sind Dagmar Manzel und Joachim Król zu sehen – zwei der bekanntesten Schauspieler ihrer Generation.

DE | 2026 | Drama | 110 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld, Liane Düsterhöft | Regie: Andreas Dresen

Freitag, 23.10.

Meine Freundin Conni - Abenteuer mit Kranich Klaus

Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Conni ist aufgeregt. Ihre Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her. Gut, dass Conni und ihre Freunde Unterstützung von der Tierschützerin Renata und der Polizistin Selena bekommen. Zum großen Missfallen von Kater Mau und Anna dreht sich aber nun alles nur noch um den lustigen Vogel.
Werden Conni und ihre Freunde es gemeinsam schaffen, dass Klaus rechtzeitig gesund wird, um mit den Zugvögeln nach Süden zu fliegen?

DE | 2026 | Familienfilm | 78 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Dirk Hampel

Watching People Watching Birds

Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat.

Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“

Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 93 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken

Alte Liebe

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der
Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist. In den Hauptrollen sind Dagmar Manzel und Joachim Król zu sehen – zwei der bekanntesten Schauspieler ihrer Generation.

DE | 2026 | Drama | 110 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld, Liane Düsterhöft | Regie: Andreas Dresen

Samstag, 24.10.

Meine Freundin Conni - Abenteuer mit Kranich Klaus

Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Conni ist aufgeregt. Ihre Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her. Gut, dass Conni und ihre Freunde Unterstützung von der Tierschützerin Renata und der Polizistin Selena bekommen. Zum großen Missfallen von Kater Mau und Anna dreht sich aber nun alles nur noch um den lustigen Vogel.
Werden Conni und ihre Freunde es gemeinsam schaffen, dass Klaus rechtzeitig gesund wird, um mit den Zugvögeln nach Süden zu fliegen?

DE | 2026 | Familienfilm | 78 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Dirk Hampel

Saving Spoonie

„Spoonie“, der Löffelstrandläufer, wäre ohne Dr. Christoph Zöckler und eine eingeschworene internationale Gruppe von Ornithologen längst ausgestorben. Als wäre das nicht an sich schon schlimm genug, verläuft die Flugroute des spatzengroßen Watvogels, mit dem sonderbaren Löffelschnabel, von Russland über Nordkorea, China bis nach Myanmar und führt so durch die Krisenregionen des letzten Jahrzehnts. Die Arbeit der Task Force wird unversehens zu einer politischen Herausforderung und einem diplomatischen Balanceakt zwischen Russen, Deutschen, Chinesen, Engländern und weiteren Mitgliedern des Flyway.
Während ein ambitionierter Zuchtversuch in England zu scheitern droht, erreicht der Spoonbilled Sandpiper, in China ungeahnte Popularität. Von seine Fans liebevoll als „Spoonie“ bezeichnet, wird er zum Poster-Boy einer erwachenden chinesischen Umweltbewegung. Doch während seine Bekanntheit ständig wächst, nimmt die Zahl der real existierenden Vögel, trotz weltweiter Bemühungen, weiterhin dramatisch ab. So diskutieren die exzentrischen Vogelliebhaber ob es noch ein, zwei oder, wie Optimisten meinen, dreihundert brütende Paare auf der Welt gibt.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 88 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Till Harms

Alte Liebe

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der
Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist. In den Hauptrollen sind Dagmar Manzel und Joachim Król zu sehen – zwei der bekanntesten Schauspieler ihrer Generation.

DE | 2026 | Drama | 110 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld, Liane Düsterhöft | Regie: Andreas Dresen

Sonntag, 25.10.

Girls & Gods

Sondervorstellung präsentiert von kfd Soest.

Können Feminismus und Religion koexistieren? Girls & Gods ist eine furchtlose Reise, angeführt von Inna Shevchenko, der Autorin und Initiatorin des Projekts, um genau diese Frage zu beantworten. Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, tauscht nun Protest gegen Dialog, indem sie Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen einlädt. Gemeinsam setzen sie sich mit der Kluft zwischen Frauenrechten und religiösen Traditionen auseinander und fragen, ob uralte Religionen die Gleichberechtigung der Geschlechter akzeptieren können und ob der Feminismus in den heiligen Hallen einen Platz finden kann. Unter Regie von Arash T. Riahi und Verena Soltiz ist Girls & Gods mehr als ein visuell beeindruckender Film – es ist eine kunstvolle Erzählung, die langjährige Traditionen und Hierarchien in Frage stellt. Die Regisseur:innen weben eine fesselnde und provokative Reise, die das Publikum dazu einlädt, heilige Ikonographie durch eine feministische Linse neu zu betrachten und Symbole des Glaubens in kraftvolle Visionen weiblicher Emanzipation zu verwandeln. Das Ergebnis ist ein zugänglicher und zugleich provokativer Dokumentarfilm, der die Zusehenden einlädt, Zeuge eines Wandels zu werden – eines Wandels, der die Beziehung zwischen Glauben und Feminismus neugestalten könnte.

CH, AT | 2025 | Dokumentarfilm | 104 Min. | ab 12 Jahren | Regie: Arash T. Riahi, Verena Soltiz

Meine Freundin Conni - Abenteuer mit Kranich Klaus

Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Conni ist aufgeregt. Ihre Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her. Gut, dass Conni und ihre Freunde Unterstützung von der Tierschützerin Renata und der Polizistin Selena bekommen. Zum großen Missfallen von Kater Mau und Anna dreht sich aber nun alles nur noch um den lustigen Vogel.
Werden Conni und ihre Freunde es gemeinsam schaffen, dass Klaus rechtzeitig gesund wird, um mit den Zugvögeln nach Süden zu fliegen?

DE | 2026 | Familienfilm | 78 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Dirk Hampel

The Beauty of Ballroom

Vorführungen im Rahmen der "Coming-Out Days" 2026.
Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung.
In Malaysia flieht Teddy vor der Gewalt seines Vaters und kämpft in einem homofeindlichen Land darum, er selbst zu sein. Im Ballroom findet er nicht nur Selbstbestätigung, sondern auch die väterliche Nähe, nach der er sich so sehr sehnt.
Die Filipina Xyza träumt davon, Model zu werden – doch man sagt ihr, mit ihrer dunklen Haut sei das unmöglich. In den internationalen Ballroom-Communities findet sie schließlich zu ihrem Selbstvertrauen. Mit neu entfachtem Feuer kehrt sie auf die Philippinen zurück, um dort eine Community aufzubauen, in der sich alle schön und geliebt fühlen können – unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität.
In Thailand nutzt Sun Ballroom, um seine vielschichtige Geschichte zu verstehen: als queere Person, als Kind einer Sexarbeiterin und eines Norwegers und zwischen seiner zerrissenen Herkunfts- und Pflegefamilie in Thailand und Norwegen. In seiner künstlerischen Sprache als Performancekünstler verschmelzen Buddhismus und Ballroom, während er seine Stimme erhebt, um das Leben seiner Mutter, von Transfrauen und anderen zu würdigen – Menschen, deren Stimmen oft ungehört bleiben.

PH, SG, DE | 2026 | Dokumentarfilm | 100 Min. | ab 12 Jahren | Regie: Sze-Wei Chan, Chan Sze-Wei

Alte Liebe

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der
Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist. In den Hauptrollen sind Dagmar Manzel und Joachim Król zu sehen – zwei der bekanntesten Schauspieler ihrer Generation.

DE | 2026 | Drama | 110 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld, Liane Düsterhöft | Regie: Andreas Dresen

Montag, 26.10.

Alte Liebe

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der
Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist. In den Hauptrollen sind Dagmar Manzel und Joachim Król zu sehen – zwei der bekanntesten Schauspieler ihrer Generation.

DE | 2026 | Drama | 110 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld, Liane Düsterhöft | Regie: Andreas Dresen

Dienstag, 27.10.

Alte Liebe

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der
Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist. In den Hauptrollen sind Dagmar Manzel und Joachim Król zu sehen – zwei der bekanntesten Schauspieler ihrer Generation.

DE | 2026 | Drama | 110 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld, Liane Düsterhöft | Regie: Andreas Dresen

Mittwoch, 28.10.

Meine Freundin Conni - Abenteuer mit Kranich Klaus

Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Conni ist aufgeregt. Ihre Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her. Gut, dass Conni und ihre Freunde Unterstützung von der Tierschützerin Renata und der Polizistin Selena bekommen. Zum großen Missfallen von Kater Mau und Anna dreht sich aber nun alles nur noch um den lustigen Vogel.
Werden Conni und ihre Freunde es gemeinsam schaffen, dass Klaus rechtzeitig gesund wird, um mit den Zugvögeln nach Süden zu fliegen?

DE | 2026 | Familienfilm | 78 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Dirk Hampel

Alte Liebe

Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der
Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist. In den Hauptrollen sind Dagmar Manzel und Joachim Król zu sehen – zwei der bekanntesten Schauspieler ihrer Generation.

DE | 2026 | Drama | 110 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld, Liane Düsterhöft | Regie: Andreas Dresen

Donnerstag, 29.10.

Chopin - eine Sonate in Paris

Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.

Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Der Film bringt uns eine der berühmtesten und dennoch rätselhaftesten Persönlichkeiten näher, die die Geschichte der Musik für immer veränderten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte.

PL | 2025 | Drama, Musik | 114 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michal Pawlik, Dominika Ostalowska, Martyna Byczkowska | Regie: Michal Kwiecinski

Freitag, 30.10.

Minions & Monster

Ein neuer Stamm der Minions ist auch dieses Mal – na klar! – auf der Suche nach einem Bösewicht, dem die Gruppe dienen kann. Aber immer dann, wenn die kleinen, gelben Chaoten einen Schurken gefunden haben, läuft etwas mächtig schief. Einzig James stört das wenig. Warum? Weil er sich viel lieber Geschichten ausdenkt und sie zeichnet. Als es die Truppe nach Los Angeles bzw. Hollywood verschlägt, dorthin, wo das Herz der amerikanischen Filmindustrie schlägt, ist der kreative James genau am richtigen Ort. Im Handumdrehen wird er zu einem weltberühmten Star. Ebenso schnell ist es mit dem Ruhm allerdings wieder vorbei. Um das Kino noch einmal zu erobern, heckt er mit seinen Freunden Henry und Ed schließlich den ultimativen Plan aus: Gemeinsam wollen sie einen Monsterfilm drehen, der das Publikum von den Sitzen reißt. Was man dafür braucht? Natürlich ein supergefährliches Ungeheuer! Wie praktisch, dass sie ein magisches Buch bei sich haben, mit dem man ein Monster herbeizaubern kann.

US | 2026 | Familienfilm, Kinderfilm, Animation | 90 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Allison Janney, Christoph Waltz, Jeff Bridges | Regie: Pierre Coffin

Watching People Watching Birds

Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat.

Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“

Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 93 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken

Terekty - An expedition into the value of glaciers (OmU)

Terekty ist nicht nur der Name eines abgelegenen Tals im Tian Shan – sondern auch der Titel des Reise- und Expeditionsfilms über Gletscher, Menschen und eine Landschaft im Wandel.

Er entführt Sie in die abgelegenen Hochgebirge Kirgisistans, wo ein internationales Expeditionsteam den Gletschern des Tian Shan folgt – und dabei auf den Spuren einer Forschungsexpedition wandelt, die vor über 120 Jahren stattfand. Vor dem Hintergrund schroffer Gipfel, eisiger Nächte und spektakulärer Landschaften verbindet der Film auf eindrucksvolle Weise Abenteuer und Wissenschaft.
Gemeinsam mit dem Bergführer Martin Kaiser, kirgisischen Partnern und einem Forschungsteam der ETH Zürich erleben Sie hautnah, wie moderne Drohnentechnologie, historische Fotografien und Feldforschung ein dramatisches Bild unserer sich wandelnden Welt zeichnen. Dabei geht es um weit mehr als nur schmelzendes Eis: Es geht um Wasser, um die Zukunft ganzer Regionen und um die Frage, welche Verantwortung wir für unseren Planeten tragen.
Für Filmemacher Patrick Barylla ist die Vorführung zugleich eine Rückkehr in seine Heimatregion: Gebürtig aus Ense im Kreis Soest ist er heute mit der Kamera auf Expeditionen in abgelegenen Naturregionen unterwegs.

Im Anschluss an den Film geben Expeditionsleiter Martin Kaiser, Filmemacher Patrick Barylla und Fotografin Marisa Koch persönliche Einblicke hinter die Kulissen und beantworten Fragen rund um Kirgisistan, Gletscher, Expedition und Filmarbeit.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 60 Min. | keine Angabe Jahren | Regie: Patrick Barylla, Leon Riener

  • Fr
    30.10.2026
    19:30 Uhr
    OmU, Englisch
    Ticket

Samstag, 31.10.

Minions & Monster

Ein neuer Stamm der Minions ist auch dieses Mal – na klar! – auf der Suche nach einem Bösewicht, dem die Gruppe dienen kann. Aber immer dann, wenn die kleinen, gelben Chaoten einen Schurken gefunden haben, läuft etwas mächtig schief. Einzig James stört das wenig. Warum? Weil er sich viel lieber Geschichten ausdenkt und sie zeichnet. Als es die Truppe nach Los Angeles bzw. Hollywood verschlägt, dorthin, wo das Herz der amerikanischen Filmindustrie schlägt, ist der kreative James genau am richtigen Ort. Im Handumdrehen wird er zu einem weltberühmten Star. Ebenso schnell ist es mit dem Ruhm allerdings wieder vorbei. Um das Kino noch einmal zu erobern, heckt er mit seinen Freunden Henry und Ed schließlich den ultimativen Plan aus: Gemeinsam wollen sie einen Monsterfilm drehen, der das Publikum von den Sitzen reißt. Was man dafür braucht? Natürlich ein supergefährliches Ungeheuer! Wie praktisch, dass sie ein magisches Buch bei sich haben, mit dem man ein Monster herbeizaubern kann.

US | 2026 | Familienfilm, Kinderfilm, Animation | 90 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Allison Janney, Christoph Waltz, Jeff Bridges | Regie: Pierre Coffin

Saving Spoonie

„Spoonie“, der Löffelstrandläufer, wäre ohne Dr. Christoph Zöckler und eine eingeschworene internationale Gruppe von Ornithologen längst ausgestorben. Als wäre das nicht an sich schon schlimm genug, verläuft die Flugroute des spatzengroßen Watvogels, mit dem sonderbaren Löffelschnabel, von Russland über Nordkorea, China bis nach Myanmar und führt so durch die Krisenregionen des letzten Jahrzehnts. Die Arbeit der Task Force wird unversehens zu einer politischen Herausforderung und einem diplomatischen Balanceakt zwischen Russen, Deutschen, Chinesen, Engländern und weiteren Mitgliedern des Flyway.
Während ein ambitionierter Zuchtversuch in England zu scheitern droht, erreicht der Spoonbilled Sandpiper, in China ungeahnte Popularität. Von seine Fans liebevoll als „Spoonie“ bezeichnet, wird er zum Poster-Boy einer erwachenden chinesischen Umweltbewegung. Doch während seine Bekanntheit ständig wächst, nimmt die Zahl der real existierenden Vögel, trotz weltweiter Bemühungen, weiterhin dramatisch ab. So diskutieren die exzentrischen Vogelliebhaber ob es noch ein, zwei oder, wie Optimisten meinen, dreihundert brütende Paare auf der Welt gibt.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 88 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Till Harms

Chopin - eine Sonate in Paris

Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.

Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Der Film bringt uns eine der berühmtesten und dennoch rätselhaftesten Persönlichkeiten näher, die die Geschichte der Musik für immer veränderten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte.

PL | 2025 | Drama, Musik | 114 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michal Pawlik, Dominika Ostalowska, Martyna Byczkowska | Regie: Michal Kwiecinski

Sonntag, 01.11.

Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf

Albrecht Weinberg ist 101 Jahre alt geworden und war der letzte Holocaustüberlebende in Ostfriesland. In diesem Dokumentarfilm nimmt er uns mit auf eine letzte Reise durch Norddeutschland – in seine alte Heimat, die sich heute fremd anfühlt. Nach Auschwitz und dem Mord an einem Großteil seiner Familie wanderte er 1947 aus. Die Freiheitsstatue in New York wurde für ihn zum Versprechen eines neuen Lebens. "You must forget about it", sagten sie ihm in Amerika. Er hat es versucht – und ist doch daran gescheitert. Wie soll man das Unvorstellbare vergessen?

Nach 60 Jahren in New York und Florida lebte Albrecht wieder in Ostfriesland. Unermüdlich teilte er seine Erinnerungen: an Ausgrenzung und Entrechtung, an die schleichende Radikalisierung und den industriell organisierten Massenmord der Nationalsozialisten. Mal nüchtern, mal überraschend offen spricht er über das, was ihn bis heute begleitete. An seiner Seite ist Gerda Dänekas – einst seine Pflegerin, heute seine Freundin und Mitbewohnerin. Gemeinsam verfolgen sie eine Mission: erzählen, erinnern, gegen das Vergessen ansprechen – solange es noch möglich ist. Es ist ein Leben, geprägt von den Verbrechen der Vergangenheit und dem unaufhörlichen Kreislauf der Erinnerungen. Und von einer Rolle, der er nie entkommen kann: Albrecht Weinberg, der letzte überlebende Jude Ostfrieslands.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 89 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Albrecht Weinberg, Gerda Dänekas, Leslie Hard, Carl Osterwald, Baruch Chauskin, Edith Horst, Claus Peter Horst, Anke Schubert | Regie: Jesco Denzel, Güner Yasemin Balci

Minions & Monster

Ein neuer Stamm der Minions ist auch dieses Mal – na klar! – auf der Suche nach einem Bösewicht, dem die Gruppe dienen kann. Aber immer dann, wenn die kleinen, gelben Chaoten einen Schurken gefunden haben, läuft etwas mächtig schief. Einzig James stört das wenig. Warum? Weil er sich viel lieber Geschichten ausdenkt und sie zeichnet. Als es die Truppe nach Los Angeles bzw. Hollywood verschlägt, dorthin, wo das Herz der amerikanischen Filmindustrie schlägt, ist der kreative James genau am richtigen Ort. Im Handumdrehen wird er zu einem weltberühmten Star. Ebenso schnell ist es mit dem Ruhm allerdings wieder vorbei. Um das Kino noch einmal zu erobern, heckt er mit seinen Freunden Henry und Ed schließlich den ultimativen Plan aus: Gemeinsam wollen sie einen Monsterfilm drehen, der das Publikum von den Sitzen reißt. Was man dafür braucht? Natürlich ein supergefährliches Ungeheuer! Wie praktisch, dass sie ein magisches Buch bei sich haben, mit dem man ein Monster herbeizaubern kann.

US | 2026 | Familienfilm, Kinderfilm, Animation | 90 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Allison Janney, Christoph Waltz, Jeff Bridges | Regie: Pierre Coffin

Spaziergang nach Syrakus

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz. Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne. Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.

DE | 2026 | Drama | 97 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Charly Hübner, Lina Beckmann, Merten Thorsten | Regie: Lars Jessen

Chopin - eine Sonate in Paris

Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.

Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Der Film bringt uns eine der berühmtesten und dennoch rätselhaftesten Persönlichkeiten näher, die die Geschichte der Musik für immer veränderten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte.

PL | 2025 | Drama, Musik | 114 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michal Pawlik, Dominika Ostalowska, Martyna Byczkowska | Regie: Michal Kwiecinski

Montag, 02.11.

Chopin - eine Sonate in Paris (OmU)

Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.

Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Der Film bringt uns eine der berühmtesten und dennoch rätselhaftesten Persönlichkeiten näher, die die Geschichte der Musik für immer veränderten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte.

PL | 2025 | Drama, Musik | 114 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michal Pawlik, Dominika Ostalowska, Martyna Byczkowska | Regie: Michal Kwiecinski

  • Mo
    02.11.2026
    20:00 Uhr
    OmU, Originalversion
    Ticket

Dienstag, 03.11.

Chopin - eine Sonate in Paris

Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik – kühn, raffiniert, poetisch – zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.

Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm CHOPIN – EINE SONATE IN PARIS gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Der Film bringt uns eine der berühmtesten und dennoch rätselhaftesten Persönlichkeiten näher, die die Geschichte der Musik für immer veränderten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte.

PL | 2025 | Drama, Musik | 114 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michal Pawlik, Dominika Ostalowska, Martyna Byczkowska | Regie: Michal Kwiecinski

Mittwoch, 11.11.

Pferd am Stiel

Zufällig entdeckt die 13-jährige Sarah aus der Münchner Hochhaussiedlung Neuperlach im Netz den finnischen Sport „Hobby Horsing“, bei dem Jugendliche auf Steckenpferden Turniere austragen, und ist sofort begeistert. Ihre beste Freundin Dilek findet Sarahs neues Hobby eher peinlich, doch lässt sie sich überreden mitzumachen. Als sie dadurch zum Gespött der Schule werden, zerstreiten sich Dilek und Sarah. Doch als Sarah die Turnierreiterin Beatrice kennenlernt, die unter dem Druck ihrer ehrgeizigen Mutter leidet, findet sie eine neue Mitstreiterin. Beatrice trainiert sie, und die beiden reisen auf eigene Faust zur großen Hobby-Horsing-Meisterschaft nach Finnland.

DE, LT | 2026 | Abenteuer, Familienfilm | 81 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Manon Debaille, Chiara Kitsopoulou, Aurelia Ott | Regie: Sonja Maria Kröner

Donnerstag, 12.11.

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen.

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

DE | 2026 | Drama, Literaturverfilmung | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte, Wigand Witting | Regie: Volker Schlöndorff

Freitag, 13.11.

Paddington

Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der ebenso tollpatschige wie liebenswerte Bär Paddington die Reise aus dem „finstersten Peru“ bis nach London auf sich. Als er sich aber mutterseelenalleine an der U-Bahn-Station Paddington wiederfindet, wird ihm bewusst, dass das Stadtleben doch nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hat. Doch zum Glück findet ihn die Familie Brown und bietet ihm ein neues Zuhause an. Es scheint, als hätte sich sein Schicksal zum Guten gewandelt – wäre da nicht eine zwielichtige Tierpräparatorin, die es auf den seltenen Bären abgesehen hat...
Inspiriert von Michael Bonds gleichnamigem und zeitlosem Bestseller.

FR,US,GB | 2014 | Komödie, Family | 95 Min. | ab 0 Jahren | Mit: Elyas M'Barek, Hugh Bonneville, Sally Hawkins | Regie: Paul King

Biermann

Wolf Biermann hat schon immer polarisiert, bis heute. Die poetische Kraft seiner Lieder hat seit über 60 Jahren für kleine und große politische Beben gesorgt. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich der Jahrhundertpersönlichkeit Biermann zu nähern. Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei zahlreichen Treffen mit jungen Künstler*innen, Politiker*innen sowie seiner Familie und setzt die gewonnenen Bilder in eine Collage von Zeitdokumenten, darunter bisher noch nicht veröffentlichte Archiv-Bilder. Es entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop eines Lebens in fünf verschiedenen Versionen Deutschlands. Eine einzigartige Biografie. Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so verbunden wie mit Wolf Biermann.
Der Film zeichnet Biermanns Biografie als unmittelbaren und hautnahen Rückblick nach und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer Zeitgeschichte. Im Zentrum stehen Biermanns Herkunft, seine Hinwendung zur Musik, sein Wirken in der DDR, das Kölner Konzert von 1976 und dessen Folgen sowie sein künstlerisches Arbeiten bis in die Gegenwart.
Der Film nähert sich seinem Protagonisten über Musik, Sprache und historische Materialien. Archivaufnahmen, Zeitdokumente sowie Ausschnitte aus dem Kölner Konzert von 1976 und dem Konzert im November 2025 bilden das Rückgrat der Erzählung und machen deutlich, wie eng Biermanns Werk mit den politischen Umbrüchen Deutschlands verbunden ist.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 120 Min. | ab 0 Jahren |

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen.

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

DE | 2026 | Drama, Literaturverfilmung | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte, Wigand Witting | Regie: Volker Schlöndorff

Samstag, 14.11.

Paddington

Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der ebenso tollpatschige wie liebenswerte Bär Paddington die Reise aus dem „finstersten Peru“ bis nach London auf sich. Als er sich aber mutterseelenalleine an der U-Bahn-Station Paddington wiederfindet, wird ihm bewusst, dass das Stadtleben doch nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hat. Doch zum Glück findet ihn die Familie Brown und bietet ihm ein neues Zuhause an. Es scheint, als hätte sich sein Schicksal zum Guten gewandelt – wäre da nicht eine zwielichtige Tierpräparatorin, die es auf den seltenen Bären abgesehen hat...
Inspiriert von Michael Bonds gleichnamigem und zeitlosem Bestseller.

FR,US,GB | 2014 | Komödie, Family | 95 Min. | ab 0 Jahren | Mit: Elyas M'Barek, Hugh Bonneville, Sally Hawkins | Regie: Paul King

Biermann

Wolf Biermann hat schon immer polarisiert, bis heute. Die poetische Kraft seiner Lieder hat seit über 60 Jahren für kleine und große politische Beben gesorgt. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich der Jahrhundertpersönlichkeit Biermann zu nähern. Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei zahlreichen Treffen mit jungen Künstler*innen, Politiker*innen sowie seiner Familie und setzt die gewonnenen Bilder in eine Collage von Zeitdokumenten, darunter bisher noch nicht veröffentlichte Archiv-Bilder. Es entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop eines Lebens in fünf verschiedenen Versionen Deutschlands. Eine einzigartige Biografie. Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so verbunden wie mit Wolf Biermann.
Der Film zeichnet Biermanns Biografie als unmittelbaren und hautnahen Rückblick nach und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer Zeitgeschichte. Im Zentrum stehen Biermanns Herkunft, seine Hinwendung zur Musik, sein Wirken in der DDR, das Kölner Konzert von 1976 und dessen Folgen sowie sein künstlerisches Arbeiten bis in die Gegenwart.
Der Film nähert sich seinem Protagonisten über Musik, Sprache und historische Materialien. Archivaufnahmen, Zeitdokumente sowie Ausschnitte aus dem Kölner Konzert von 1976 und dem Konzert im November 2025 bilden das Rückgrat der Erzählung und machen deutlich, wie eng Biermanns Werk mit den politischen Umbrüchen Deutschlands verbunden ist.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 120 Min. | ab 0 Jahren |

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen.

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

DE | 2026 | Drama, Literaturverfilmung | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte, Wigand Witting | Regie: Volker Schlöndorff

Sonntag, 15.11.

Eine Krankheit wie ein Gedicht

„Drogeninduzierte, chronifizierte schizoaffektive Psychose des manischen Formenkreises, Typ polytox, kein Morphintyp” – so lautet die Diagnose meines Vaters.
Übersetzt heißt das: Er durchlebt immer wieder denselben Kreislauf. Psychosen reißen ihn aus der Realität, Klinikaufenthalte holen ihn zurück, danach folgt die depressive Scham. Während dieser Psychosen ist er unberechenbar und lebt seine Gewalt offen aus, auch gegen die Menschen in seinem Umfeld. Für mich ist er jedoch nicht nur ein Täter, dessen Taten ich zutiefstverurteile, sondern auch ein Mensch, den ich liebe und ein Künstler, den ich bewundere.
In Fotografien, Malereien und Skulpturen hat er die Welt seiner Psychosen festgehalten. Auch unsere Beziehung findet ihren Ausdruck in der Kunst: in einem gemeinsamen Comicbuch, dessen Seiten wir abwechselnd mit Zeichnungen füllen. Er kämpft gegen sich selbst, gegen seine Krankheit und gegen ein System. Und ich an seiner Seite.
Der mehrfache Publikumspreisgewinner EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT erzählt mit Wärme, Humor und großer visueller Kraft von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen, der Poesie im Chaos und dem Durchdringen einer Krankheit.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 84 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Sladjana Ilic Ilic, Detlef Kissel Kissel, Jelena Ilic | Regie: Jelena Ilic

Paddington

Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der ebenso tollpatschige wie liebenswerte Bär Paddington die Reise aus dem „finstersten Peru“ bis nach London auf sich. Als er sich aber mutterseelenalleine an der U-Bahn-Station Paddington wiederfindet, wird ihm bewusst, dass das Stadtleben doch nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hat. Doch zum Glück findet ihn die Familie Brown und bietet ihm ein neues Zuhause an. Es scheint, als hätte sich sein Schicksal zum Guten gewandelt – wäre da nicht eine zwielichtige Tierpräparatorin, die es auf den seltenen Bären abgesehen hat...
Inspiriert von Michael Bonds gleichnamigem und zeitlosem Bestseller.

FR,US,GB | 2014 | Komödie, Family | 95 Min. | ab 0 Jahren | Mit: Elyas M'Barek, Hugh Bonneville, Sally Hawkins | Regie: Paul King

Spaziergang nach Syrakus

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz. Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne. Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.

DE | 2026 | Drama | 97 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Charly Hübner, Lina Beckmann, Merten Thorsten | Regie: Lars Jessen

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen.

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

DE | 2026 | Drama, Literaturverfilmung | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte, Wigand Witting | Regie: Volker Schlöndorff

Montag, 16.11.

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen.

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

DE | 2026 | Drama, Literaturverfilmung | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte, Wigand Witting | Regie: Volker Schlöndorff

Dienstag, 17.11.

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen.

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

DE | 2026 | Drama, Literaturverfilmung | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte, Wigand Witting | Regie: Volker Schlöndorff

Mittwoch, 18.11.

Paddington

Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der ebenso tollpatschige wie liebenswerte Bär Paddington die Reise aus dem „finstersten Peru“ bis nach London auf sich. Als er sich aber mutterseelenalleine an der U-Bahn-Station Paddington wiederfindet, wird ihm bewusst, dass das Stadtleben doch nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hat. Doch zum Glück findet ihn die Familie Brown und bietet ihm ein neues Zuhause an. Es scheint, als hätte sich sein Schicksal zum Guten gewandelt – wäre da nicht eine zwielichtige Tierpräparatorin, die es auf den seltenen Bären abgesehen hat...
Inspiriert von Michael Bonds gleichnamigem und zeitlosem Bestseller.

FR,US,GB | 2014 | Komödie, Family | 95 Min. | ab 0 Jahren | Mit: Elyas M'Barek, Hugh Bonneville, Sally Hawkins | Regie: Paul King

Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen.

Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

DE | 2026 | Drama, Literaturverfilmung | 121 Min. | ab 12 Jahren | Mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte, Wigand Witting | Regie: Volker Schlöndorff

Donnerstag, 19.11.

Moscas - Fliegen und andere Gäste

Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.

MOSCAS ist ein klug konstruierter Film, dessen weiche Schwarz-Weiß-Optik dem leisen Humor, der durch das Handeln von Cristian entsteht, zur Seite gestellt wird. Der mexikanische Regisseur Fernando Eimbcke, der mit seinem früheren Film LAKE TAHOE bereits einen Silbernen Bären gewinnen konnte, war 2026 mit MOSCAS erneut im Wettbewerb der Berlinale vertreten!

MX, ES | 2026 | Drama | 102 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez, Enrique Arreola | Regie: Fernando Eimbcke

Freitag, 20.11.

Michel bringt die Welt in Ordnung

Mitten in Schweden in dem kleinen Dorf Lönneberga lebt Michels Familie Swensson auf einem Bauernhof. Eigentlich könnten sie dort ein ganz ruhiges Leben führen, aber Michel hat meistens nur Blödsinn im Kopf und kümmert sich darum, dass es immer spannend bleibt. Was aussieht wie ein böser Streich ist aber oft wie von selbst passiert. Deshalb ist Michel immer erstaunt, wenn er wieder einmal seine Mitmenschen verärgert hat, denn seine eigentliche Absicht war ja nur zu helfen. Als zum Beispiel eines Tages die Magd Lina über starke Zahnschmerzen klagt, bietet er sofort seine Hilfe an. Lina will nämlich auf keinen Fall zum Dorfschmied, der neben seinem eigentlichen Beruf auch alle Zahnprobleme der Dorfbewohner behandelt. Soviel sei hier schon verraten: am Ende zieht Lina es eindeutig vor, sich vom Schmied helfen zu lassen. Eine Aufregung jagt die nächste und keine davon ist auch nur im Geringsten geplant...

SE | 1973 | Kinderfilm | 90 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Olle Hellbom

Orlac's Hände & Livemusik Begleitung

InterZone Perceptible machen seit 26 Jahren Stummfilmmusik. Mit elektrifiziertem Akkordeon, E-Bass und Live-Elektronik holen die beiden an der Folkwang Hochschule Essen studierten Musiker Sven Hermann und Matthias Hettmer den frühen Stummfilm ins 21. Jahrhundert. Sie sind international tätig, spielten auf Einladung des Goethe-Instituts in Süd-Korea, Finnland und in den USA. Die INDUSTRIAL SOUNDART von InterZone Perceptible versucht keinen Moment, äußere Film-Geschehnisse zu illustrieren, sondern die inneren Welten der Film-Figuren, wodurch der Film auf eine völlig neue Weise erfahrbar wird. Unterstützt wird das Ganze durch akribisches Sounddesign, das die Illusion erweckt, alle Klänge kämen direkt aus der Leinwand.

Am 20.11.2026 spielen InterZone Perceptible um 20:00 Uhr wieder im Schlachthofkino Soest. Diesmal erklingt der Live-Soundtrack PREFARKT zu dem Stummfilm ORLAC’S HÄNDE, dem Transplantations-Horror-Meisterwerk von Robert Wiene aus dem Jahre 1924. Ein Chirurg wagt die Transplantation zweier Hände. Patient ist der schwerverletzte Pianist Orlac. Die Operation sollte für ihn eigentlich Hoffnung bedeuten. Doch seine neuen Hände sind die eines hingerichteten Mörders. Orlacs Zustand des Erdrücktwerdens, der sich über den gesamten Filmverlauf hinweg verdichtet und sein zunehmend vor dem Infarkt stehender Organismus formten das emotionale Gewebe der Filmmusik der Industrial soundart Spezialisten für elektrifiziertes Akkordeon, E-Bass, Live-Elektronik, Zuspielungen, akustiKonservierte Metalchimes und Keyboards. Die Vorstellung, wie ein Chirurg an einem defekten Körper arbeitet, beeinflusste die kompositorischen Entscheidungen.

DE,AT | 1924 | Stummfilm | 103 Min. | ab 0 Jahren | Mit: Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Kortner, Carmen Cartellieri, Fritz Strassny | Regie: Robert Wiene

Samstag, 21.11.

Michel bringt die Welt in Ordnung

Mitten in Schweden in dem kleinen Dorf Lönneberga lebt Michels Familie Swensson auf einem Bauernhof. Eigentlich könnten sie dort ein ganz ruhiges Leben führen, aber Michel hat meistens nur Blödsinn im Kopf und kümmert sich darum, dass es immer spannend bleibt. Was aussieht wie ein böser Streich ist aber oft wie von selbst passiert. Deshalb ist Michel immer erstaunt, wenn er wieder einmal seine Mitmenschen verärgert hat, denn seine eigentliche Absicht war ja nur zu helfen. Als zum Beispiel eines Tages die Magd Lina über starke Zahnschmerzen klagt, bietet er sofort seine Hilfe an. Lina will nämlich auf keinen Fall zum Dorfschmied, der neben seinem eigentlichen Beruf auch alle Zahnprobleme der Dorfbewohner behandelt. Soviel sei hier schon verraten: am Ende zieht Lina es eindeutig vor, sich vom Schmied helfen zu lassen. Eine Aufregung jagt die nächste und keine davon ist auch nur im Geringsten geplant...

SE | 1973 | Kinderfilm | 90 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Olle Hellbom

Biermann

Wolf Biermann hat schon immer polarisiert, bis heute. Die poetische Kraft seiner Lieder hat seit über 60 Jahren für kleine und große politische Beben gesorgt. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich der Jahrhundertpersönlichkeit Biermann zu nähern. Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei zahlreichen Treffen mit jungen Künstler*innen, Politiker*innen sowie seiner Familie und setzt die gewonnenen Bilder in eine Collage von Zeitdokumenten, darunter bisher noch nicht veröffentlichte Archiv-Bilder. Es entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop eines Lebens in fünf verschiedenen Versionen Deutschlands. Eine einzigartige Biografie. Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so verbunden wie mit Wolf Biermann.
Der Film zeichnet Biermanns Biografie als unmittelbaren und hautnahen Rückblick nach und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer Zeitgeschichte. Im Zentrum stehen Biermanns Herkunft, seine Hinwendung zur Musik, sein Wirken in der DDR, das Kölner Konzert von 1976 und dessen Folgen sowie sein künstlerisches Arbeiten bis in die Gegenwart.
Der Film nähert sich seinem Protagonisten über Musik, Sprache und historische Materialien. Archivaufnahmen, Zeitdokumente sowie Ausschnitte aus dem Kölner Konzert von 1976 und dem Konzert im November 2025 bilden das Rückgrat der Erzählung und machen deutlich, wie eng Biermanns Werk mit den politischen Umbrüchen Deutschlands verbunden ist.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 120 Min. | ab 0 Jahren |

Moscas - Fliegen und andere Gäste

Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.

MOSCAS ist ein klug konstruierter Film, dessen weiche Schwarz-Weiß-Optik dem leisen Humor, der durch das Handeln von Cristian entsteht, zur Seite gestellt wird. Der mexikanische Regisseur Fernando Eimbcke, der mit seinem früheren Film LAKE TAHOE bereits einen Silbernen Bären gewinnen konnte, war 2026 mit MOSCAS erneut im Wettbewerb der Berlinale vertreten!

MX, ES | 2026 | Drama | 102 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez, Enrique Arreola | Regie: Fernando Eimbcke

Sonntag, 22.11.

Michel bringt die Welt in Ordnung

Mitten in Schweden in dem kleinen Dorf Lönneberga lebt Michels Familie Swensson auf einem Bauernhof. Eigentlich könnten sie dort ein ganz ruhiges Leben führen, aber Michel hat meistens nur Blödsinn im Kopf und kümmert sich darum, dass es immer spannend bleibt. Was aussieht wie ein böser Streich ist aber oft wie von selbst passiert. Deshalb ist Michel immer erstaunt, wenn er wieder einmal seine Mitmenschen verärgert hat, denn seine eigentliche Absicht war ja nur zu helfen. Als zum Beispiel eines Tages die Magd Lina über starke Zahnschmerzen klagt, bietet er sofort seine Hilfe an. Lina will nämlich auf keinen Fall zum Dorfschmied, der neben seinem eigentlichen Beruf auch alle Zahnprobleme der Dorfbewohner behandelt. Soviel sei hier schon verraten: am Ende zieht Lina es eindeutig vor, sich vom Schmied helfen zu lassen. Eine Aufregung jagt die nächste und keine davon ist auch nur im Geringsten geplant...

SE | 1973 | Kinderfilm | 90 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Olle Hellbom

Spaziergang nach Syrakus

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz. Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne. Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.

DE | 2026 | Drama | 97 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Charly Hübner, Lina Beckmann, Merten Thorsten | Regie: Lars Jessen

Moscas - Fliegen und andere Gäste

Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.

MOSCAS ist ein klug konstruierter Film, dessen weiche Schwarz-Weiß-Optik dem leisen Humor, der durch das Handeln von Cristian entsteht, zur Seite gestellt wird. Der mexikanische Regisseur Fernando Eimbcke, der mit seinem früheren Film LAKE TAHOE bereits einen Silbernen Bären gewinnen konnte, war 2026 mit MOSCAS erneut im Wettbewerb der Berlinale vertreten!

MX, ES | 2026 | Drama | 102 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez, Enrique Arreola | Regie: Fernando Eimbcke

Montag, 23.11.

Moscas - Fliegen und andere Gäste (OmU)

Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.

MOSCAS ist ein klug konstruierter Film, dessen weiche Schwarz-Weiß-Optik dem leisen Humor, der durch das Handeln von Cristian entsteht, zur Seite gestellt wird. Der mexikanische Regisseur Fernando Eimbcke, der mit seinem früheren Film LAKE TAHOE bereits einen Silbernen Bären gewinnen konnte, war 2026 mit MOSCAS erneut im Wettbewerb der Berlinale vertreten!

MX, ES | 2026 | Drama | 102 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez, Enrique Arreola | Regie: Fernando Eimbcke

  • Mo
    23.11.2026
    20:00 Uhr
    OmU, Originalversion
    Ticket

Dienstag, 24.11.

Moscas - Fliegen und andere Gäste

Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.

MOSCAS ist ein klug konstruierter Film, dessen weiche Schwarz-Weiß-Optik dem leisen Humor, der durch das Handeln von Cristian entsteht, zur Seite gestellt wird. Der mexikanische Regisseur Fernando Eimbcke, der mit seinem früheren Film LAKE TAHOE bereits einen Silbernen Bären gewinnen konnte, war 2026 mit MOSCAS erneut im Wettbewerb der Berlinale vertreten!

MX, ES | 2026 | Drama | 102 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez, Enrique Arreola | Regie: Fernando Eimbcke

Mittwoch, 25.11.

Michel bringt die Welt in Ordnung

Mitten in Schweden in dem kleinen Dorf Lönneberga lebt Michels Familie Swensson auf einem Bauernhof. Eigentlich könnten sie dort ein ganz ruhiges Leben führen, aber Michel hat meistens nur Blödsinn im Kopf und kümmert sich darum, dass es immer spannend bleibt. Was aussieht wie ein böser Streich ist aber oft wie von selbst passiert. Deshalb ist Michel immer erstaunt, wenn er wieder einmal seine Mitmenschen verärgert hat, denn seine eigentliche Absicht war ja nur zu helfen. Als zum Beispiel eines Tages die Magd Lina über starke Zahnschmerzen klagt, bietet er sofort seine Hilfe an. Lina will nämlich auf keinen Fall zum Dorfschmied, der neben seinem eigentlichen Beruf auch alle Zahnprobleme der Dorfbewohner behandelt. Soviel sei hier schon verraten: am Ende zieht Lina es eindeutig vor, sich vom Schmied helfen zu lassen. Eine Aufregung jagt die nächste und keine davon ist auch nur im Geringsten geplant...

SE | 1973 | Kinderfilm | 90 Min. | ab 0 Jahren | Regie: Olle Hellbom

Moscas - Fliegen und andere Gäste

Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.

MOSCAS ist ein klug konstruierter Film, dessen weiche Schwarz-Weiß-Optik dem leisen Humor, der durch das Handeln von Cristian entsteht, zur Seite gestellt wird. Der mexikanische Regisseur Fernando Eimbcke, der mit seinem früheren Film LAKE TAHOE bereits einen Silbernen Bären gewinnen konnte, war 2026 mit MOSCAS erneut im Wettbewerb der Berlinale vertreten!

MX, ES | 2026 | Drama | 102 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Teresita Sánchez, Bastian Escobar, Hugo Ramírez, Enrique Arreola | Regie: Fernando Eimbcke

Freitag, 27.11.

TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer unter Verdacht und ein Kommissar, der nicht weiter weiß. Dabei fängt alles ganz harmlos an: Als Kevin seine preisgekrönte Mind Machine vor der ganzen Schule präsentieren soll, flüchtet er nach einigen wirren Sätzen von der Bühne. Als dann auch noch seine Freundin Nadine verschwindet, tritt TKKG in Aktion. Tim, Karl, Klößchen und Gaby nutzen einen Ausflug als Vorwand, um sich kopfüber auf die waghalsige Suche nach den verschwundenen Kindern zu machen.Heimlich schleichen sie sich in das leer stehende verwahrloste Haus von Kevins Eltern. Was sie dort entdecken, verschlägt ihnen den Atem: ein neuer Prototyp der spektakulären Mind Machine. Die vier beginnen zu ahnen, welches Geheimnis hinter den Entführungen stecken könnte. Aber was hat das alles mit Kevin zu tun? Und steckt er am Ende mit dem Biolehrer Herrn Manek unter einer Decke? Ihre Ermittlungen führen TKKG immer tiefer in das dunkle Geheimnis und auf die Spur eines düsteren Experiments – eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch bizarre Computerwelten beginnt…

DE | 2006 | Abenteuer | 117 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Jannis Niewöhner, Jonathan Dümcke, Lukas Eichhammer, Svea Bein | Regie: Tomy Wigand

Biermann

Wolf Biermann hat schon immer polarisiert, bis heute. Die poetische Kraft seiner Lieder hat seit über 60 Jahren für kleine und große politische Beben gesorgt. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich der Jahrhundertpersönlichkeit Biermann zu nähern. Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei zahlreichen Treffen mit jungen Künstler*innen, Politiker*innen sowie seiner Familie und setzt die gewonnenen Bilder in eine Collage von Zeitdokumenten, darunter bisher noch nicht veröffentlichte Archiv-Bilder. Es entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop eines Lebens in fünf verschiedenen Versionen Deutschlands. Eine einzigartige Biografie. Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so verbunden wie mit Wolf Biermann.
Der Film zeichnet Biermanns Biografie als unmittelbaren und hautnahen Rückblick nach und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer Zeitgeschichte. Im Zentrum stehen Biermanns Herkunft, seine Hinwendung zur Musik, sein Wirken in der DDR, das Kölner Konzert von 1976 und dessen Folgen sowie sein künstlerisches Arbeiten bis in die Gegenwart.
Der Film nähert sich seinem Protagonisten über Musik, Sprache und historische Materialien. Archivaufnahmen, Zeitdokumente sowie Ausschnitte aus dem Kölner Konzert von 1976 und dem Konzert im November 2025 bilden das Rückgrat der Erzählung und machen deutlich, wie eng Biermanns Werk mit den politischen Umbrüchen Deutschlands verbunden ist.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 120 Min. | ab 0 Jahren |

Samstag, 28.11.

TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer unter Verdacht und ein Kommissar, der nicht weiter weiß. Dabei fängt alles ganz harmlos an: Als Kevin seine preisgekrönte Mind Machine vor der ganzen Schule präsentieren soll, flüchtet er nach einigen wirren Sätzen von der Bühne. Als dann auch noch seine Freundin Nadine verschwindet, tritt TKKG in Aktion. Tim, Karl, Klößchen und Gaby nutzen einen Ausflug als Vorwand, um sich kopfüber auf die waghalsige Suche nach den verschwundenen Kindern zu machen.Heimlich schleichen sie sich in das leer stehende verwahrloste Haus von Kevins Eltern. Was sie dort entdecken, verschlägt ihnen den Atem: ein neuer Prototyp der spektakulären Mind Machine. Die vier beginnen zu ahnen, welches Geheimnis hinter den Entführungen stecken könnte. Aber was hat das alles mit Kevin zu tun? Und steckt er am Ende mit dem Biolehrer Herrn Manek unter einer Decke? Ihre Ermittlungen führen TKKG immer tiefer in das dunkle Geheimnis und auf die Spur eines düsteren Experiments – eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch bizarre Computerwelten beginnt…

DE | 2006 | Abenteuer | 117 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Jannis Niewöhner, Jonathan Dümcke, Lukas Eichhammer, Svea Bein | Regie: Tomy Wigand

Biermann

Wolf Biermann hat schon immer polarisiert, bis heute. Die poetische Kraft seiner Lieder hat seit über 60 Jahren für kleine und große politische Beben gesorgt. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich der Jahrhundertpersönlichkeit Biermann zu nähern. Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei zahlreichen Treffen mit jungen Künstler*innen, Politiker*innen sowie seiner Familie und setzt die gewonnenen Bilder in eine Collage von Zeitdokumenten, darunter bisher noch nicht veröffentlichte Archiv-Bilder. Es entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop eines Lebens in fünf verschiedenen Versionen Deutschlands. Eine einzigartige Biografie. Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so verbunden wie mit Wolf Biermann.
Der Film zeichnet Biermanns Biografie als unmittelbaren und hautnahen Rückblick nach und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer Zeitgeschichte. Im Zentrum stehen Biermanns Herkunft, seine Hinwendung zur Musik, sein Wirken in der DDR, das Kölner Konzert von 1976 und dessen Folgen sowie sein künstlerisches Arbeiten bis in die Gegenwart.
Der Film nähert sich seinem Protagonisten über Musik, Sprache und historische Materialien. Archivaufnahmen, Zeitdokumente sowie Ausschnitte aus dem Kölner Konzert von 1976 und dem Konzert im November 2025 bilden das Rückgrat der Erzählung und machen deutlich, wie eng Biermanns Werk mit den politischen Umbrüchen Deutschlands verbunden ist.

DE | 2026 | Dokumentarfilm | 120 Min. | ab 0 Jahren |

Sonntag, 29.11.

Brunello - der sanfte Visionär

BRUNELLO: DER SANFTE VISIONÄR erzählt die Lebensgeschichte des humanistischen Unternehmers Brunello Cucinelli. In einer Mischung aus dokumentarischen und fiktionalen Aspekten berichtet der Film von den Orten und Momenten, die Brunellos Leben am stärksten geprägt haben: angefangen bei seiner Kindheit auf dem Land bis in das Dorf Solomeo, welches er über den Verlauf seines Lebens zu einem Symbol des ethischen Kapitalismus aufgebaut hat. Interviews, Archivmaterial und persönliche Erinnerungen zeichnen das Bild eines Mannes, der aus einfachen Verhältnissen heraus ein weltbekanntes Modeimperium erschaffen, und dabei nie die ihm wichtigsten Werte aus den Augen verloren hat: Würde, Ästhetik und soziale Gerechtigkeit – Denn nur wer die eigenen Träume mit Mut und Selbstbewusstsein umsetzt, kann Schmied seines eigenen Glückes werden.

Unter Regie des italienischen Oscar Preisträgers Giuseppe Tornatore (Cinema Paradiso) und mit der Filmmusik des ebenfalls Oscar-prämierten Komponisten Nicola Piovani (Das Leben ist schön) erforscht Brunello: Der sanfte Visionär das außergewöhnliche Leben der Modelegende Brunello Cucinelli. Einem Mann, der aus bescheidenen, ländlichen Verhältnissen stammt und entgegen aller Erwartungen von seiner Firmengründung im Jahr 1978 zum international gefeierten “König des Kaschmirs” wurde.

Sprachfassung: Hybrid (Brunello Italienisch mit deutschen Untertiteln, Interviews mit deutschem Voice Over, nachgestellte Szenen mit deutscher Synchronisation)

IT | 2025 | Dokumentarfilm | 120 Min. | ab 12 Jahren |

TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer unter Verdacht und ein Kommissar, der nicht weiter weiß. Dabei fängt alles ganz harmlos an: Als Kevin seine preisgekrönte Mind Machine vor der ganzen Schule präsentieren soll, flüchtet er nach einigen wirren Sätzen von der Bühne. Als dann auch noch seine Freundin Nadine verschwindet, tritt TKKG in Aktion. Tim, Karl, Klößchen und Gaby nutzen einen Ausflug als Vorwand, um sich kopfüber auf die waghalsige Suche nach den verschwundenen Kindern zu machen.Heimlich schleichen sie sich in das leer stehende verwahrloste Haus von Kevins Eltern. Was sie dort entdecken, verschlägt ihnen den Atem: ein neuer Prototyp der spektakulären Mind Machine. Die vier beginnen zu ahnen, welches Geheimnis hinter den Entführungen stecken könnte. Aber was hat das alles mit Kevin zu tun? Und steckt er am Ende mit dem Biolehrer Herrn Manek unter einer Decke? Ihre Ermittlungen führen TKKG immer tiefer in das dunkle Geheimnis und auf die Spur eines düsteren Experiments – eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch bizarre Computerwelten beginnt…

DE | 2006 | Abenteuer | 117 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Jannis Niewöhner, Jonathan Dümcke, Lukas Eichhammer, Svea Bein | Regie: Tomy Wigand

Spaziergang nach Syrakus

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz. Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne. Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.

DE | 2026 | Drama | 97 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Charly Hübner, Lina Beckmann, Merten Thorsten | Regie: Lars Jessen

Mittwoch, 02.12.

TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer unter Verdacht und ein Kommissar, der nicht weiter weiß. Dabei fängt alles ganz harmlos an: Als Kevin seine preisgekrönte Mind Machine vor der ganzen Schule präsentieren soll, flüchtet er nach einigen wirren Sätzen von der Bühne. Als dann auch noch seine Freundin Nadine verschwindet, tritt TKKG in Aktion. Tim, Karl, Klößchen und Gaby nutzen einen Ausflug als Vorwand, um sich kopfüber auf die waghalsige Suche nach den verschwundenen Kindern zu machen.Heimlich schleichen sie sich in das leer stehende verwahrloste Haus von Kevins Eltern. Was sie dort entdecken, verschlägt ihnen den Atem: ein neuer Prototyp der spektakulären Mind Machine. Die vier beginnen zu ahnen, welches Geheimnis hinter den Entführungen stecken könnte. Aber was hat das alles mit Kevin zu tun? Und steckt er am Ende mit dem Biolehrer Herrn Manek unter einer Decke? Ihre Ermittlungen führen TKKG immer tiefer in das dunkle Geheimnis und auf die Spur eines düsteren Experiments – eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch bizarre Computerwelten beginnt…

DE | 2006 | Abenteuer | 117 Min. | ab 6 Jahren | Mit: Jannis Niewöhner, Jonathan Dümcke, Lukas Eichhammer, Svea Bein | Regie: Tomy Wigand

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