Schlachthof_akustisch

Schlachthof_akustisch

Schlachthof_akustisch ist die Reihe für Liebhaber handgemachter Musik! Hier spielen Musiker nicht die Musik anderer Leute nach, sondern präsentieren ihre selbstgeschriebenen Stücke. Die Reihe findet im Saal statt, auf einer eigens aufgebauten, kleinen Bühne ganz nah am Publikum. Dieser intime Rahmen schafft eine wunderschöne Atmosphäre, um die Musik hautnah erleben zu können.

Die nächsten Termine:

Fr, 22.2. Cry Monster Cry, 20:00 Uhr

Die Musik des Duos besticht durch intensive Harmonien und Dynamik, verpackt in wunderbare, melancholische Songs mit toller Lyrik.

Das irische Bruderpaar Richie und Jamie Martin hatte schon immer ein Interesse an Musik. Verantwortlich dafür ist wohl die frühe Prägung durch die Eltern: Sommerferien und lange Autofahrten durch die irische Provinz Donegal wurden immer von Mixtapes begleitet: Bob Dylan, die Everly Brothers, Van Morrison, Ray Charles und Simon und Garfunkel. Das blieb hängen. Es dauerte nicht lange, bis die Brüder selbst Instrumente spielten. Richie begann mit Geige, bevor er in seiner Jugend anfing Gitarre zu spielen und dann sogar Musik am College studierte. Jamie hingegen begann mit dem Klavier, bevor er besessen davon wurde, fast jedes Instrument auszuprobieren, das er in die Finger bekommen konnte. Seine Liebe zum geschriebenen Wort führte ihn dann zum Literaturstudium.

Ein tiefes Interesse an der Story-Telling-Tradition Irlands ist in den Songs auf ihrem Debütalbum „Rhythm Of Dawn“ (2015) spürbar. In einigen Liedern verwenden sie Mythologie und Fabeln, während sie über Liebe, Leben, Tod, Träume, Hoffnungen und Ängste schreiben. Zum Schreiben des Albums haben sich die Brüder bewusst Zeit genommen und sogar auch eine ganze Zeit lang keine Konzerte gespielt, um sich voll auf hr neues Material zu konzentrieren. “Es gab Songs, die wir herauspuzzeln mussten. Wir hatten ein Thema, das sich durch das ganze Album zieht und wir behandeln es wie ein zyklisches Stück Arbeit. Bis du das Ende erreicht hast, sollst du den Kreis geschlossen haben,“ erklärt Richie. Die Mühe hat sich gelohnt und das Brüderpaar konnte sich über viel Lob aus der Presse freuen.
Live waren sie bislang fast ausschließlich in Irland und England unterwegs, spielten zahlreiche Tourneen und auch Festivals. Nun kommen die Brüder zum ersten Mal nach Deutschland und stellen Ihre wunderschönen Songs vor.

Do, 25.4. Joseph & Luke, 20:00 Uhr

Fr, 24.5. Rhob Cunningham, 20:00 Uhr

Nach Berlin und Nashville wohnt Rhob Cunningham inzwischen in Wien, wo er am 21.4.2018 sein mittlerweile 7. Studioalbum veröffentlicht hat. Er ist viel herumgekommen, war mit Lisa Hannigan, James Vincent McMorrow, den Villagers und The Divine Comedy auf Tour und teilte sich mit Tori Amos, John Martyn, Gil Scott Heron sowie Bobby Womack die Bühne. Vom Arts Council of Ireland und vom Music Network Ireland erhielt er Stipendien und verbrachte einige Zeit als Artist-in-Residence in Paris. Rhob Cunningham berührt mit einfachsten Mitteln: mit seiner mal glasklaren, dann wieder brüchigen Stimme, mit seiner mit feinstem Fingerpicking bedienten Gitarre und seinen Songs, die zwischen entspannender Melancholie und fiebriger Leidenschaft pendeln. Rhob Cunningham macht Alternative-Folk vom Feinsten gepaart mit Charme und Bühnenpräsenz.

Fr, 6.9. Joseph Parsons, 20:00 Uhr

Seit über 15 Jahren gehört der bekannte amerikanische Singer/Songwriter Joseph  Parsons zu den wichtigen und beständigen Eckpfeilern auf dem schwäbischen Blue Rose-Label. Die meisten seiner eigenen Veröffentlichungen, aber auch all die verschiedenen anderen Teamprojekte von Hardpan bis U.S. Rails sind dort herausgekommen. Mit Empire Bridgeserscheint nun gleich zu Jahresbeginn ein brandneues, höchst ambitioniertes Solowerk des sympathischen Barden mit der attraktiv-samtenen Baritonstimme, die man wirklich aus 1000en sofort heraushört. Es ist bereits sein 10. Album unter eigenem Namen seit 1995 und gleichzeitig eine Kooperation seines Meer Music Labels mit Blue Rose.

Do, 21.11. James Harries, 20:00 Uhr

Der Sänger aus Manchester, den die Liebe bereits vor Jahren nach Prag verschlagen hat, überzeugt durch seine eingängige Stimme und die virtuose Handhabung seiner Akustikgitarre.

James Harries fand in England zur Musik, aber lebt seit den 1990er-Jahren in Prag, wenn er nicht durch Europa oder Nordamerika tourt. Der britische Sänger und Songwriter ist ein respektierter Troubadour, der auch mit Filmmusik (seine Musik kommt in 16 US, Tschechischen, Polnischen und Dänischen Filmen vor)  sein Geld verdient. Kritiker vergleichen ihn mit Ryan Adams, Damien Rice oder Jeff Buckley. Das Musikmagazin „Rolling Stone“ meinte gar, dass er über eine „goldene Stimme“ verfügt.

Der britische Sänger und Songwriter James Harries ist ein etablierter und respektierter Troubadour, der auch für seine Filmmusiken Kritiker vergleichen ihn häufig mit Ryan Adams, Damien Rice und Jeff Buckley. Der “Rolling Stone” schrieb, dass er eine “goldene Stimme” habe.

James Harries erlernte sein „Handwerk“ auf der Straße und bei unzähligen Auftritten. Sein einzigartiger Sound geht auf verschiedenste Einflüsse zurück. Während seiner Karriere spielteer Saxophon in Jazz-Formationen, stellte seine Stimme oder Gitarre Garagen-Rockbands zur Verfügung und trat mit amerikanischen Country-Blues-Bands auf. All diese Wurzelnhalfen ihm seinen eigenen Stil zu entwickeln.

Mit seinem Album 2013 erschienen Album „Voice Memories“ erlangte er dank Mund-zu-Mund-Propaganda und Social Media einen höheren Bekanntheitsgrad. Das Album wurde während einer Europa-Tournee ausschließlich mit dem Handy aufgenommen. Es gilt als das erste veröffentlichte Album der Welt, das ausschließlich auf einem Handy aufgezeichnet wurde. Nachfolger dieses kostengünstig produzierten Albums wurde 2015 das Studioalbum „Until the Sky bends down”. Es zog euphorische Besprechungen nach sich und wurde sowohl in Europa als auch den USA von vielen Radiostationen gespielt. 2017 veröffentlichte er die 5-song-EP Supernova Sessions“, die er live in Bratislava aufnahm.