Schlachthof_akustisch

Schlachthof_akustisch

Schlachthof_akustisch ist die Reihe für Liebhaber handgemachter Musik! Hier spielen Musiker nicht die Musik anderer Leute nach, sondern präsentieren ihre selbstgeschriebenen Stücke. Die Reihe findet im Saal statt, auf einer eigens aufgebauten, kleinen Bühne ganz nah am Publikum. Dieser intime Rahmen schafft eine wunderschöne Atmosphäre, um die Musik hautnah erleben zu können.

Die nächsten Termine:

Fr, 24.5. Rhob Cunningham, 20:00 Uhr

Nach Berlin und Nashville wohnt Rhob Cunningham inzwischen in Wien, wo er am 21.4.2018 sein mittlerweile 7. Studioalbum veröffentlicht hat. Er ist viel herumgekommen, war mit Lisa Hannigan, James Vincent McMorrow, den Villagers und The Divine Comedy auf Tour und teilte sich mit Tori Amos, John Martyn, Gil Scott Heron sowie Bobby Womack die Bühne. Vom Arts Council of Ireland und vom Music Network Ireland erhielt er Stipendien und verbrachte einige Zeit als Artist-in-Residence in Paris. Rhob Cunningham berührt mit einfachsten Mitteln: mit seiner mal glasklaren, dann wieder brüchigen Stimme, mit seiner mit feinstem Fingerpicking bedienten Gitarre und seinen Songs, die zwischen entspannender Melancholie und fiebriger Leidenschaft pendeln. Rhob Cunningham macht Alternative-Folk vom Feinsten gepaart mit Charme und Bühnenpräsenz.

Fr, 6.9. Joseph Parsons, 20:00 Uhr

Seit über 15 Jahren gehört der bekannte amerikanische Singer/Songwriter Joseph  Parsons zu den wichtigen und beständigen Eckpfeilern auf dem schwäbischen Blue Rose-Label. Die meisten seiner eigenen Veröffentlichungen, aber auch all die verschiedenen anderen Teamprojekte von Hardpan bis U.S. Rails sind dort herausgekommen. Mit Empire Bridgeserscheint nun gleich zu Jahresbeginn ein brandneues, höchst ambitioniertes Solowerk des sympathischen Barden mit der attraktiv-samtenen Baritonstimme, die man wirklich aus 1000en sofort heraushört. Es ist bereits sein 10. Album unter eigenem Namen seit 1995 und gleichzeitig eine Kooperation seines Meer Music Labels mit Blue Rose.

Do, 21.11. James Harries, 20:00 Uhr

Der Sänger aus Manchester, den die Liebe bereits vor Jahren nach Prag verschlagen hat, überzeugt durch seine eingängige Stimme und die virtuose Handhabung seiner Akustikgitarre.
James Harries fand in England zur Musik, aber lebt seit den 1990er-Jahren in Prag, wenn er nicht durch Europa oder Nordamerika tourt. Der britische Sänger und Songwriter ist ein respektierter Troubadour, der auch mit Filmmusik (seine Musik kommt in 16 US, tschechischen, polnischen und dänischen Filmen vor) sein Geld verdient. Kritiker vergleichen ihn mit Ryan Adams, Damien Rice oder Jeff Buckley. Das Musikmagazin „Rolling Stone“ meinte gar, dass er über eine „goldene Stimme“ verfügt.
James Harries erlernte sein „Handwerk“ auf der Straße und bei unzähligen Auftritten. Sein einzigartiger Sound geht auf verschiedenste Einflüsse zurück. Während seiner Karriere spielte er Saxophon in Jazz-Formationen, stellte seine Stimme oder Gitarre Garagen-Rockbands zur Verfügung und trat mit amerikanischen Country-Blues-Bands auf. All diese Wurzeln halfen ihm seinen eigenen Stil zu entwickeln.

Mit seinem Album 2013 erschienen Album „Voice Memories“ erlangte er dank Mund-zu-Mund-Propaganda und Social Media einen höheren Bekanntheitsgrad. Das Album wurde während einer Europa-Tournee ausschließlich mit dem Handy aufgenommen. Es gilt als das erste veröffentlichte Album der Welt, das ausschließlich auf einem Handy aufgezeichnet wurde. Nachfolger dieses kostengünstig produzierten Albums wurde 2015 das Studioalbum „Until the Sky bends down”. Es zog euphorische Besprechungen nach sich und wurde sowohl in Europa als auch den USA von vielen Radiostationen gespielt. 2017 veröffentlichte er die 5-song-EP „Supernova Sessions“, die er live in Bratislava aufnahm.

Aktuell arbeitet James Harries an einem neuen Album, das am 24. Januar 2020 erscheinen wird. Die vor kurzem daraus erschienene Single „Superstition“ erreichte landesweit Platz 9 in den Gesamtcharts in Tschechien und somit Hitstatus. Zudem ist „Superstition“ gerade dabei die Radiostationen in Österreich zu erobern.

Die Karriere des 1974 geborenen Briten verlief nicht immer gradlinig. Sein etwas schrulliger Romantiker-Sound der frühen Jahre ist noch nicht ganz verschwunden. Aber mit den Jahren wurde daraus eine neue Pop-Sensibilität mit kraftvollen, klangvollen Arrangements kombiniert mit Texten voller Liebe und Hoffnung. Dabei bleibt das Rampenlicht stets reserviert für James Harries Gesang – mal schmachtend, mal melancholisch, mal rockig, aber immer hymnisch, emphatisch und voller Energie.